Ausgewählte Beratungsprojekte

Praxisbeispiele aus der Neuordnung komplexer Distributions- und Transportorganisationen – von der Ist-Analyse bis zur operativen Umsetzung.

Die folgenden Projekte zeigen exemplarisch, wie gewachsene Logistiksysteme neu ausgerichtet, wirtschaftlich verbessert und im laufenden Betrieb umgesetzt wurden.

Ich begleite Unternehmen bei der Neuordnung, Optimierung und Umsetzung Distributions- und Transportorganisationen. Der Fokus liegt auf wirtschaftlicher Steuerbarkeit, klarer operativer Führung und belastbarer Lösungen für die Praxis.

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Medienlogistik / Last-Mile Logistik

Neuordnung der Transportlogistik einer regionalen Verlagsgruppe.

Optimierung der Touren- und Dispositionslogik für Tages- und Anzeigenzeitungen mit operativer Einführung im laufenden Betrieb.

Die Logistikgesellschaft der Verlagsgruppe steuert die Logistikkette von der Kommissionierung und dem Versand über den Transport der Zeitungen bis zur Zustellung. Der Schwerpunkt der Transportlogistik liegt auf der nächtlichen Auslieferung der Tageszeitung sowie der Anzeigenzeitungen am Tag. Zu Projektbeginn umfasste die Transportstruktur rund 240 Touren.

Ausgangssituation

Die bestehenden Transportstrukturen waren über viele Jahre historisch gewachsen und durch vertriebliche Gebietsrestriktionen geprägt. Die Gebietsstrukturen bestimmten zugleich die dem Transport vorgelagerte Produktionslogik der Zeitungen und führte dazu, dass eine logistische Veränderungen der Transportstrukturen nur eingeschränkt möglich waren. Im Ergebnis hatten sich im Laufe der Zeit wirtschaftlich suboptimale Transportstrukturen entwickelt.

Lösungsansatz

Ziel der Beratung war die grundlegende strukturelle Neuordnung der Transportorganisation und die Einführung eines zukunftsfähigen Planungs- und Steuerungssystems.

Der Lösungsansatz umfasste drei zentrale Schritte:

1. Systemische Entkopplung der Transportstruktur von vertriebs- und produktionsbedingten Restriktionen

Zunächst wurden die logistischen Strukturen von den bestehenden Vertriebsgebieten und deren Produktionslogik entkoppelt. Dadurch wurde erstmals eine unabhängige logistische Strukturplanung möglich.

2. Neukonzeption und Optimierung der Transportstruktur

Auf dieser Grundlage wurde die bestehende Transportstruktur vollständig analysiert und neu konzipiert. Für die Tageszeitungslogistik wurde eine Micro-Hub-Struktur entwickelt, während für die Anzeigenzeitungslogistik leistungsgerechte Unternehmer- und Planungsgebiete definiert wurden.

3. Entwicklung eines Planungs- und Steuerungssystems

Parallel zur strukturellen Neuorganisation wurde ein datenbasiertes Planungs- und Steuerungssystem entwickelt. Grundlage bildete ein speziell entwickeltes Analyse- und Planungsinstrument, das Touren-, Mengen- und Strukturinformationen systematisch miteinander verknüpft.

Umsetzung

Die Umsetzung der neuen Transportstruktur erfolgte schrittweise im laufenden Betrieb und in enger Abstimmung mit den beteiligten Unternehmensbereichen.

1. Einführung der neuen Tourenstrukturen

Die Tourenstruktur für die Tageszeitungslogistik wurde auf Basis der Micro-Hub-Struktur neu organisiert.

2. Aufbau neuer Planungs- und Dispositionsprozesse

Die operative Planung und Steuerung der Transportorganisation wurde auf Grundlage des neu entwickelten Planungs- und Steuerungssystems neu strukturiert.

3. Projektumsetzung im interdisziplinären Umfeld

Insgesamt waren rund ca. 50 Mitarbeiter und Führungskräfte aus Logistik, Produktion, Vertrieb und IT in die Projektarbeit eingebunden.

Ergebnisse

Durch die strukturelle Neuordnung der Transportlogistik konnten Wirtschaftlichkeit, Transparenz und Steuerbarkeit deutlich verbessert werden.

  • spürbare Verringerung der Tourenzahl im Bereich Tageszeitung
  • deutliche Reduktion von Fahrleistung und Transportkosten
  • wesentlich höhere Transparenz über Touren, Auslastung und Kosten
  • nachhaltig verbesserte Steuerbarkeit der Transportlogistik

Diese Optimierungsergebnisse wurden insbesondere dadurch möglich, dass zuvor bestehende systemische Restriktionen zwischen Vertrieb, Produktion und Logistik aufgelöst wurden.

Mit der Einführung des Planungs- und Steuerungssystems erhielt die Verlagsgruppe eine belastbare Grundlage zur dauerhaften Steuerung und Weiterentwicklung ihrer Transportlogistik.

Auf Wunsch stelle ich nach Absprache geeignete Ansprechpartner auf Kundenseite für ein Referenzgespräch zur Verfügung.

Gesundheitswesen / Servicenetzwerk

Neuorganisation eines regionalen Distributions- und Servicenetzwerks für Medizintechnik.

Ausbau eines bestehenden Netzwerks, Aufbau eines zweiten Servicezentrums und wirtschaftlichere Organisation der Transportprozesse in Süddeutschland.

Die Logistiksparte des Technologiekonzerns betreibt ein europaweites Distributions- und Servicenetzwerk zur Versorgung von Krankenhäusern mit medizinischen Therapiegeräten. Die Geräte werden im Service- bzw. Mietmodell eingesetzt und nach der Nutzung wieder abgeholt, aufbereitet und erneut in den Umlauf gebracht. Das Netzwerk versorgt rund 250 Krankenhäuser in Süddeutschland.

Ausgangssituation

Die Versorgung der Krankenhäuser erfolgte ursprünglich über ein zentrales logistisches Servicezentrum in Bayern. Mit zunehmender Nachfrage und wachsender Zahl zu versorgender Krankenhäuser stieß das Servicenetzwerk jedoch an operative und wirtschaftliche Grenzen.

Insbesondere die Versorgung des südwestdeutschen Raums führte zu langen Transportwegen und erschwerte eine wirtschaftliche Organisation der Auslieferungs- und Rückholtouren.

Lösungsansatz

Ziel der Beratung war der strukturierte Ausbau der bestehenden Distributionsstruktur zu einem wirtschaftlich tragfähigen und skalierbaren Servicenetzwerk.

Der Lösungsansatz umfasste drei zentrale Schritte:

1. Standort- und Netzwerkplanung

Zunächst wurde die bestehende Distributionsstruktur analysiert und ein erweitertes Netzwerkdesign entwickelt. Kern des Konzeptes war der Aufbau eines zusätzlichen Servicezentrums in Baden-Württemberg.

2. Neugestaltung der Versorgungsgebiete und Transportstruktur

Auf dieser Grundlage wurden die Versorgungsgebiete der Krankenhäuser neu strukturiert und wirtschaftlich tragfähige Tourenstrukturen für Auslieferung und Rückholung der Geräte entwickelt.

3. Entwicklung eines Planungs- und Steuerungssystems

Parallel zur strukturellen Neuorganisation wurde ein Planungs- und Steuerungssystem eingeführt, das eine transparente Disposition der Touren sowie eine systematische Überwachung der Transportprozesse ermöglicht.

Umsetzung

Die Umsetzung der neuen Netzwerkstruktur erfolgte schrittweise im laufenden Betrieb.

1. Aufbau des zusätzlichen Servicezentrums

Im Zuge der Umsetzung wurde ein zweites logistisches Servicezentrum in Baden-Württemberg aufgebaut und das bestehende Servicezentrum entsprechend der veränderten Anforderungen angepasst.

2. Neuorganisation der Versorgungsgebiete und Tourenstruktur

Die Versorgungsgebiete der Krankenhäuser wurden neu definiert und den jeweiligen Servicezentren zugeordnet.

3. Einführung neuer Dispositions- und Steuerungsprozesse

Parallel dazu wurden standardisierte Dispositionsprozesse sowie ein Monitoring- und Track-&-Trace-System zur operativen Steuerung der Transportprozesse implementiert.

Ergebnisse

Durch den Ausbau der Netzwerkstruktur und die Neugestaltung der Transportorganisation konnte das Distributionssystem strukturell gestärkt und wirtschaftlich deutlich verbessert werden:

  • Versorgung von rund 250 Krankenhäusern in Süddeutschland
  • Aufbau eines zweiten Servicezentrums in Baden-Württemberg zur Verdichtung und Stabilisierung des Netzwerks
  • Reduktion der Stückkosten pro Geräteeinsatz um rund 15 %
  •  Schaffung einer KPI-gestützten Steuerungsgrundlage mit Transparenz über Auslastung, Touren, Reaktionszeiten und Kosten

Die neue Netzwerkstruktur ermöglichte eine wirtschaftlichere Organisation der Transportprozesse und schuf zugleich eine stabile Grundlage für die weitere Entwicklung des Distributionssystems.

Auf Wunsch stelle ich nach Absprache geeignete Ansprechpartner auf Kundenseite für ein Referenzgespräch zur Verfügung.